

Im Schwerkrankenbereich werden Patienten
aufgenommen, die gerade die Akutphase der Behandlung überwunden
haben. Die erforderlichen speziellen Überwachungsmöglichkeiten und
Pflegemöglichkeiten sind in unserem Haus gegeben. Für kritisch
Kranke oder für Patienten mit Atemstörungen erfolgt die Versorgung
auf der klinikinternen Intensivstation, die über 10 Beatmungsplätze
verfügt.
Diagnostisch handelt es sich bei den Patienten im Bereich der
neurologischen Frührehabilitation um schwere
Schädelhirnverletzungen, Durchblutungsstörungen des Gehirns oder
hypoxische Hirnschäden nach Wiederbelebung, Zustände nach
entzündlichen Erkrankungen des Gehirns, Rückenmarks oder der
peripheren Nerven, Zustände nach Operation von Hirntumoren u.
a.
Die Ziele in der Frührehabilitation liegen zunächst in der weiteren
Stabilisierung der oft kritischen Situation des Patienten. Durch
intensive pflegerische Maßnahmen können Folgeschäden vermieden
werden (Dekubitalgeschwüre, gelenknahe Verkalkungen,
Lungenentzündungen bei Schluckstörungen, Harnwegsinfekte,
Thrombosen durch Lähmungen und Bewegungsmangel).
Weitere Ziele sind die zunehmende Mobilisierung des Patienten bis
in den Rollstuhl, Herstellen einer basalen
Verständigungsmöglichkeit, Förderung der Mitarbeit bei einfachen
Alltagsverrichtungen, wie z. B. bei der Nahrungsaufnahme oder
Körperpflege. Je mehr die Mobilisierung und Belastbarkeit des
Patienten zunimmt, um so eher können die Therapiemaßnahmen vom
Patienten aktiver gestaltet werden.
© 1997- Wicker-Gruppe |
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Aktualisiert am 09.03.2008